Las Plagas

Wiederentdeckt durch Osmund Saddler ,Oberhaupt des religiösen Los Illuminados Kutles, befreit von Ramon Salazar, erforscht und wiederbelebt durch Luis Sera wurden die Las Plagas schnell unter den Bewohnern der umliegenden Gegend verbreitet. Der Plaga ist ein außergewöhnlich wandlungsfähiger Organismus, der sich sowohl an Menschen, Tiere als auch Insekten binden kann. Außergewöhnlich auch deshalb, weil sie, anders als die meisten normalen Parasiten, eine gesellige Lebensformen sind, die die Nähe ihrer Artgenossen suchen, zudem verfügen sie über eine kollektive Intelligenz ähnlich eines Bienenstocks oder einer Ameisenkolonie. Die Plagas sind außerdem in der Lage sich untereinander zu verständigen, dies bewerkstelligen sie mit Tönen im Ultraschallbereich (vglbr. einer Giraffe).

Unter ihnen existiert scheinbar auch eine Rangordnung. In dieser nimmt der älteste Parasit die Postion des „Leitwolfs“ ein, welche im Spiel durch den Priester Osmund Saddler sowie dessen Untergebenen, den Kastellan Ramon Salazar und Bürgermeister Bitores Mendez verköpert wird.

Unterarten Im Verlauf des Spiels trifft man auf drei Arten von Plagas.

Die erste und zugleich häufigste Art ist ein bizarres Gewirr aus Tentakeln und Organresten des Wirts. Einer der Tentakel ist dabei stets mit einem gezackten, knöchernen Stachel bestückt, mit dem Parasit wild um sich schlägt.

Die zweite Unterart erinnert entfernt an einen Tausendfüssler. Dieser verfügt über extrem starke Kieferwerkzeuge. Befindet sich ein Opfer in Reichweite des Parasiten, schnellt dieser hervor und versucht das Opfer zu beißen. Dieser Angriff endet , ist er denn Erfolgreich, immer tödlich für den attackierten Protagonisten.

Die dritte Art ähnelt ein wenig den aus den Alien-Filmen bekannten „Facehuggern“. Sie sind die einzigen Plagas die auch getrennt vom Wirt überleben können. Werden sie „freigelegt“ attackieren sie ihren Gegner jedoch zunächst, indem sie ihn mit einem ätzenden Sekret bespucken. Wird der Schmarotzer weiter attackiert oder sein Wirt irreversibel verletzt, kapselt sich der Plaga von diesem ab und greift seinen Widersacher weiter an.

Andere Arten Nicht immer verträgt sich der Parasit mit dem Wirt. Dies hat meist eine Mutation zur Folge wodurch weiteren Unterarten entstehen. So existieren neben diesen drei Grundarten noch weitere, mehr oder weniger exotische Varianten, darunter etwa den El Gigante, den Verdugo, die Novistadores, die Colmillos, den U3, den Garrador und der Regenerator.

Letzterer trägt als einziger mehrere der Schmarotzer am Körper. Diese befinden sich unter der Haut und sind in der Lage ihren Wirt blitzartig zu regenerieren und so selbst verlorene Gliedmaßen in Sekundenschnelle nachwachsen zu lassen.

Charakteristika Wird ein Wirt mit einem Plaga infiziert, ist der Parasit in der Lage sein Opfer zu beeinflussen. Dies äußert sich meist in Form von Aggression, Gefühlskälte und reicht nicht selten zu extremer Mordlust gegenüber Nicht-Infizierten. Allen Arten ist gemein das sie extrem Lichtempfindlich sind, der Einsatz von Blendgranaten hat daher fast immer den sofortigen Tod des Plagas zur Folge. Ebenfalls eine immer gleiche Begleiterscheinung, ist die Verfärbung der Augen des Wirts in ein leuchtendes Rot, sowie eine blasse Hautfarbe.

Wachstumstadien Ursprünglich befanden sich die Plagas in einem vermeintlich ungefährlichen, mumifizierten Zustand. Da die Fossilien in diesem Zustand nutzlos waren, ließ Saddler diese von dem Forscher Luis Sera analysieren. Dieser fand heraus, dass die Plagas noch am Leben waren und sich in einem Sporen-Artigem Zustand befanden. Aus diesem Zustand erschuf Sera die erste Plaga-Probe, die sich Saddler daraufhin injizierte.

Das sich die Sporenförmigen Plagas auch in den Steinen und Felsen ihres unterirdischen Verlieses eingenistet hatten, nutzte Saddler zudem für die erste Generation seiner künftigen Ganado Armee. Da er einige der Dorfbewohner für die Ausgrabungen ausnutzte, infizierten sich diese über die Luft mit Sporen, allerdings verzögerte sich deren endgültige Ganado-Metamorphose aufgrund der weniger direkten Kontermination.

Die Plagas befinden sich Anfangs in einem Ei welches nach Aufnahme (im Spiel durch eine Injektion) in das Zentrale Nervensystem des Wirts wandert. In diesem Zustand lässt sich der Parasit noch durch einfache Medikamente Einnahme abtöten.

Nach kurzer Zeit schlüpft der Plaga und erreicht sein Larvenstadium. Er beginnt sich im bereits erste Nebenwirkungen, darunter :

  •     Wahnvorstellungen
  •     Verfärbung der Augen
  •     Krämpfe
  •     Blut in den Atemwegen
  •     Akutem Verlust der geistigen und körperlichen Kontrolle
  •     dadurch entstehende Aggressionszustände, Mordlust etc

Diese Symptome (nicht aber das Wachstum des Parasiten) können jedoch durch Einnahme von entsprechenden Medikamenten unterdrückt werden.

Bereits jetzt ist der Parasit nur noch durch eine Operation oder eine (schmerzhafte) Strahletherapie zu entfernen. Beide sind riskant und können mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit zum Tod des Wirts führen. Auch sind in diesem Stadium ältere Parasitenträger (O. Saddler) in der Lage den Wirt über den Plaga zu kontrollieren.

Adultes Stadium Der Parasit hat nun die Kontrolle über den Wirt. Er ist nun nicht mehr zu entfernen ohne den Wirt zu töten. Der Wirt ist weniger anfällig gegen äußere Verletzungen (etwa durch Schusswaffen). Das äußere Erscheinungsbild verändert sich, Haut wird blass und faltig, Augen verfärben sich rötlich.

Paradoxes Obwohl Leons Widersacher Jack Krauser ebenfalls mit einem Parasiten verbunden ist, scheint dieser weniger anfällig für die üblichen Symptome zu sein auch scheint er den Parasiten besser kontrollieren zu können als die anderen Ganados. Auch der Umstand, das Saddler Krauser misstraut, wirkt, aufgrund dessen Parasitenimfektion

Excella Gionne am 15.5.09 13:52

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